Kurzfilm
Eine junge Tänzerin kämpft mit dem gesellschaftlichen Druck und der Tabuisierung ihrer Schwangerschaftsbeendung, zusätzlich erschweren ihr die physischen und emotionalen Nachwirkungen die Vorbereitung auf einen lebensverändernden Tanzwettbewerb.
Delilah, eine talentierte junge Tänzerin, entscheidet sich in einem tiefen emotionalen Zwiespalt für eine Schwangerschaftsbeendung. Während der intensiven Proben für einen wichtigen Tanzwettbewerb mit ihrer besten Freundin Lisi beginnt Delilah, die körperlichen und psychischen Nachwirkungen zu spüren. Sie fühlt sich zunehmend von ihrem eigenen Körper entfremdet, was zu Spannungen zwischen den Freundinnen führt. Aus Angst vor Verurteilung und Ablehnung traut sich Delilah jedoch nicht, die Wahrheit zu offenbaren, und verliert allmählich die Freude am Tanzen.
Erst durch eine unerwartete Begegnung mit einer Mutter und deren Kind am Tag des Wettbewerbs findet Delilah die Kraft, sich selbst zu vergeben und ihre Schuldgefühle abzulegen. Als sie sich schließlich Lisi anvertraut, offenbart diese, dass sie vor einiger Zeit dasselbe durchlebt hat. In einem gemeinsamen symbolischen Akt begräbt Delilah ihren Schmerz und findet zurück zu mehr Leichtigkeit.
Vision: Der Film behandelt die emotionalen Nachwirkungen und den gesellschaftlichen Druck rund um das Thema Schwangerschaftsbeendung. Er bietet dem Publikum die Möglichkeit, in das Gefühlsleben einer jungen Frau einzutauchen, um ein besseres Verständnis zu vermitteln und das Bewusstsein für eines der aktuell am stärksten gefährdeten Frauenrechte zu stärken.
Sebastian Schadler
Yasemin Hickl
Herbstfilm & Spinnin Gear
Pia Schiel als Delilah
Joyce Stiernung als Lisi
Drama